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Häufig gestellt Fragen zu unseren Kork-Accessoires

Was passiert, wenn eine Korktasche nass wird?

Da Kork wasserfest ist, kann ein Regenschauer Ihrer Tasche nichts anhaben. Es bilden sich keine Ränder und die Tasche verliert auch nicht die Form. Sie wird sich auch nicht mit Wasser vollsaugen wie eine Textiltasche. Wenn Kork nicht feuchtigkeitsresistent wäre, könnte man ja auch keine Weinflasche damit verschließen, oder? 😊


Ist das Material nicht brüchig und spröde?

Nein, das ist es ganz gewiss nicht. Viele kennen Kork nur in einer dicken Version als Bodenbelag, Pinnwand oder Untersetzer und treffen bei diesen Produkten mit Recht diese Aussage.

Die Taschen bestehen allerdings aus Korkstoff, auch Korkleder genannt. Der Aufbau ist relativ simpel, allerdings technisch schwer zu realisieren: viele Korkblöcke werden in mehreren Arbeitsschritten miteinander zu einer Walze verklebt, die dann in Schichten von 0,5 bis 1,5 Millimeter gehobelt wird. Dieses Material ist zwar jetzt schon sehr abriebfest, aber noch wenig reißfest.

Nun allerdings werden die gehobelten Bahnen des Korks mit Hilfe eines organischen Klebers auf ein Untergewebe aufgebracht. Man spricht hier vom laminieren. Das Untergewebe besteht in der überwiegenden Anzahl der Fälle aus reiner Baumwolle. Durch das Verschmelzen dieser beiden Stoffe entsteht nun ein stabiles, reiß- und abriebfestes Material. Der entstandene Stoff kann genäht oder geklebt werden. Ein Knittern macht ihm aufgrund der dünnen, flexiblen Korkschicht nun nichts mehr aus.

Sie brauchen also keine Angst davor zu haben, dass sich Ihre Tasche an den Knickstellen durchscheuert, abblättert oder Risse bekommt.


Verschmutzt Kork nicht schnell? Und wie geht man gegen Verschmutzungen vor?

Kork verschmutzt genau so schnell oder langsam wie Leder. Manche Frauen mögen es, wenn sich eine Patina auf ihrer Tasche bildet, die vom langen Gebrauch zeugt. Andere Frauen wiederum möchten ihre Korktasche im Originalzustand erhalten.

Sollten Sie Ihre Tasche reinigen wollen, tun Sie dies am besten mit einem leicht angefeuchteten, weichen Mikrofasertuch. Sie können auch etwas sanfte Seife oder Babyseife zur Hilfe nehmen. Anschließend die Seifenreste gut abwischen und an der Luft trocknen lassen. Voila, sieht aus wie neu!


Scheuert die Korkoberfläche sich nicht schnell ab?

Eine der häufigsten Fragen. Auf unserem Ausstellungsstand beantworte ich sie gerne durch eine praktische Demonstration der Abriebfestigkeit: mit einem ungefähr 2,5 Kilogramm schweren Stein aus dem Garten streiche ich unter Druck mehrfach über eine wahllos aus dem Sortiment genommene Tasche und drücke sie den Fragenden anschließend in die Hand. Jedes Mal herrscht großes Erstaunen, wenn auf der Tasche nicht die geringste Spur zurückgeblieben ist. Die Antwort lautet also definitiv „nein“, Kork ist nicht so fragil, wie er aussieht und nutzt sich auch nicht schnell ab.


Muss Kork eine bestimmte Pflege erhalten oder imprägniert werden wie Leder?

Kork ist von Natur aus feuchtigkeitsresistent. Er nimmt kaum Wasser auf. Also brauchen Sie auch keine Imprägnierung. Auch andere Pflegemaßnahmen erfordert er nicht. Es sei denn, Sie möchten Ihre Tasche reinigen. Dann gehen bitte wie oben besprochen vor.


Müssen für die Kork-Gewinnung nicht Bäume gefällt werden? Das ist doch nicht nachhaltig!

Nein, es müssen keine Bäume gefällt werden. Die Rinde der Korkeichen wird alle 9-12 Jahre durch Spezialisten geschält und wächst dann wieder nach. Bewirtschaftete d.h. geschälte Bäume erreichen ein Alter von bis zu 400 Jahren und speichern wesentlich mehr CO2 als ungeschälte. Mehr dazu und ein kleines Video über die harte Arbeit des Schälens sehen Sie auf unserer Seite „Wissenswertes über Kork“.


Durch den Korkverbrauch ist doch aber die Fläche an Korkhainen schon dramatisch zurückgegangen? Sonst gäbe es ja keine Drehverschlüsse auf den Weinflaschen!

Mitte der 90er Jahre wollte die Weinindustrie immer weniger Verschlusskorken abnehmen, da 1) immer die Gefahr bestand, dass der Wein „korkt“ und 2) ein Drehverschluss sehr viel einfacher und damit preisgünstiger anzubringen ist als das Naturprodukt Korken.

Die portugiesische Korkindustrie suchte daraufhin in Ihrer schweren Absatzkrise nach neuen Anwendungsgebieten für ihren Rohstoff und entwickelte neben einigen technischen Anwendungen auch das Korkleder, dem wir heute die wunderbaren Taschen zu verdanken haben.

Der Umstieg der Winzer auf Drehverschlüsse war also nicht die Wirkung sondern vielmehr die Ursache für eine Absatzkrise beim Kork und deren eleganter Bewältigung!

Glücklicherweise haben die neu erschlossenen Anwendungsgebiete der Korkverarbeitung die weggebrochenen Verschluss-Korken mittlerweile kompensiert. So kam es definitiv nicht zu einem Rückgang der Korkeichenwälder. Vielmehr wächst deren Fläche mittlerweile jährlich um fast 5%.